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STREUOBST, BÄUME & KEY-LINE AGROFORST

In unserem Obstgarten wachsen Bäume, die schon vor Generationen gepflanzt wurden. Viele ihrer Früchte stammen von alten Sorten, die heute kaum noch zu finden sind. Daraus entstehen bei uns Säfte, Cider und andere Spezialitäten.

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DER GESCHMACK
DER STREUOBSTWIESE

Alles hat mit dem Obstgarten genommen. Schon Danielas Urgroßeltern haben der Streuobstwiese viel Aufmerksamkeit geschenkt. Ihnen war Obst immer wichtig. Und so haben wir heute das Glück, noch einen alten Bestand an Obstbäumen zu besitzen. Auf unseren Wiesen wachsen Apfel- und Birnensorten wie Berner Rose, Rheinischer Winterrambour oder die Rote Pichlbirne. Sorten, die man heute kaum noch findet. Aus ihren Früchten wurden hier schon früher Most und Essig hergestellt.

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Berner Rose

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Rheinischer Wintertambour

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Rote Pichlbirne

Diese Tradition führen und entwickeln wir behutsam weiter. Aus den Früchten entstehen bei uns Süssmost, Most und verschiedene Cider-Varianten wie PetNat, Perl- oder Schaumwein – jedes Jahr spontan vergoren und im Mostkeller ausgebaut. Auch Essig, Verjus und Chutneys entstehen aus den vielen alten Sorten unseres Obstgartens.

AGROFORST IM KEYLINE-SYSTEM:
BÄUME, WEIDE UND WASSER IM GLEICHGEWICHT

2024 haben wir am Kürnsteiner Hof ein Agroforst-System angelegt. Dabei werden Bäume mit landwirtschaftlicher Nutzung kombiniert. Die Baumreihen wurden so angelegt, dass Regenwasser besser im Boden gehalten wird. Besonders bei Starkregen kann das Wasser langsamer versickern, wodurch Erosion vermieden wird und die Bäume auch in trockenen Sommern profitieren. In unserem Fall grasen unsere Waldviertler Blondvieh Kühe zwischen Reihen von Obst- und Wertholzbäumen. Die Tiere halten das Gras zwischen den Bäumen kurz und sind so Teil des Systems. Die Bäume liefern später Früchte und Holz, während das Gras weiterhin als Weide genutzt wird. Gleichzeitig spenden sie im Sommer Schatten für die Tiere. Bei den Bäumen handelt es sich unter anderem um Edelkastanien, Walnüsse und Quitten sowie verschiedene Wertholzbäume.

Wenn euch dieses System interessiert, freuen wir uns über Besuch am Hof. Wir teilen unsere Erfahrungen gerne.

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